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 London, 29. Februar 1895 - Danforth & Abbygale

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Laura
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BeitragThema: London, 29. Februar 1895 - Danforth & Abbygale   Mo Sep 04, 2017 8:43 pm

Die Straße draußen lag in einem dünnen kalten Nebel. Abbygale war schnurstracks von dem Laden in die Loge gekommen, wo Sie seid einigen Tagen nun jeden Abend lass und das ein oder andere Buch auslieh. Dieses mal hielt sie nach dem Sie ihr Buch zurück gestellt hatte jedoch zuerst Ausschau nach dem Reverend.

Reverend Danforth hatte sich am Tisch im Speisezimmer ausgebreitet und sich in seine Aufzeichnungen vertieft. Um ihn verstreut lagen verschiedenste Bände über die Geschichte der Rippers, Anatomie sowie Rippertech und eine alte, sehr abgegriffene Bibel.
Als Abbygale den Raum betritt blickt er auf.
"Ah, Miss O'Sheehan. Guten Tag."

„Guten Abend Reverend.“
Abbygale hatte Ihre Straßenkleidung bereits Abgelegt. Sie wollte also heute nicht nur Ein Buch wiederbringen oder Ausleihen.
„ich hoffe ich störe sie nicht, Aber ich hätte einige Fragen bezüglich dieser Organisation und der Arbeit generell... Wie funktioniert das mit den Fraktionen?
Ist jede Loge aus einer Fraktion? Oder ist das eine persönliche Entscheidung?
Wir Werden die Logen im Alltag verwaltet?
Ich habe dazu bisher nur das Handbuch gelesen... Und Sie sind soweit ich dass weiß hier einer der längeren Mitglieder...“
Fast entschuldigend deutete Sie mit einer leichten Geste auf die Bücher und Papiere um ihn herum.

"Nun, das sind eine ganze Menge Fragen auf einmal! Es freut mich, dass Sie sich mit dieser Organisation so sehr beschäftigen. Bitte, setzen Sie sich doch.“ Er schlug sein Buch zu und schob seine Notizen zusammen, um ihr Platz zu machen.
„Sie wollen also wissen, wie diese Organisation eigentlich funktioniert. Nun, ich gebe zu, dass die Bücher hier ihnen zwar viel über die Geschichte der Organisation und ihre Feinde berichtet, aber wenig über den alltäglichen Ablauf.“ Es sieht beinahe so aus, als würde er sich ein kleines Lächeln gönnen. „Nun, um die Fraktionen zu verstehen, müssen Sie wissen wie die Rippers funktionieren. Dies ist keine zentralisierte Berufsarmee. So verschieden wie die Mitglieder dieser Loge hier in London sind, so einzigartig sind alle Ripper die ich bisher getroffen habe. Das Einzige was uns alle verbindet ist der gemeinsame Feind.
Doch schon da sind sich bei genauerer Untersuchung nicht alle einig. Die einen sagen, dass wir unser Vertrauen in die Wissenschaft der Rippertech legen sollen, während andere auf John Dee deuten, der gerade dadurch dem Wahnsinn anheim gefallen ist. Andere wiederum sehen in Magie die einzige effektive Waffe, während wieder andere ihre wahre Gefahr dieser Mächte erkennen.“ Er blickt sie vielsagend an.
„Die Fraktionen sind also eher Strömungen innerhalb der Ripper die in ihren Überzeugungen am ehesten übereinstimmen. Dabei variiert jedoch auch von Gruppe zu Gruppe die feste Struktur. Der Orden von St George ist im Grunde ein verdeckt arbeitender Priesterorden, während die Hexenjäger, zu denen ich mich zugehörig fühle, eher ein loser Zusammenschluss von Priestern und Kämpfern ist. Ich selbst habe nur selten mit anderen Hexenjägern zu tun, ich habe bisher zumeist allein gearbeitet und nur bei Bedarf andere Mitglieder kontaktiert.“
Der Reverend blickte Abbygale an um abzuwägen ob sie seine Ausführungen verstanden hatte.
„Die Logen wiederum haben nichts mit den Fraktionen zu tun. Nun, zumindest nicht grundsätzlich. Eine Loge ist in der Regel ein Treffpunkt der von einem einzelnen Mitglied oder einer individuellen Gruppe von Rippern aufgebaut wurde. Die meisten der Fraktionen haben ein Hauptquartier und Verstecke, die von ihnen selbst unterhalten werden, doch für gewöhnlich sind alle Ripper stets willkommen.“ Er atmet tief durch. „Die Finanzierung läuft auch unterschiedlich, doch in der Regel sind es die Mitglieder, die die Mittel auftreiben. So war zum Beispiel der Grund unseren Besuch bei Mr. Gray, ihn als Geldgeber für die Ripper zu werben. Andere Logen mögen ein Geschäft als Fassade haben, dass die geheimen Unternehmungen finanziert.“
Er klopfte leicht mit der flachen Rechten auf den Tisch, zog eine Grimasse und hob die linke Hand an seine rechte Schulter. Zwei Tage waren offensichtlich nicht genug gewesen, um die Verletzung heilen zu lassen. Nachdem sich seine Züge wieder entspannt hatten, wandte er sich wieder an Abbygale
„Ich hoffe ich konnte Ihnen fürs erste weiterhelfen?“

Abby setzte sich auf Einladung des Reverends um ihm Aufmerksam zu zu hören. Sie zog eilig einen kleinen Notizblock zur Seite und zauberte irgendwo einen Bleistift hervor. Ohne dass ein Betrachter hätte sagen können wann und wo sie ihn zur Hand genommen haben musste.
Sie schrieb nicht genau mit mehr schienen sich lose Worte auf dem Papier einzufinden. Ihre Priorität lag augenscheinlich auf dem Reverend und seiner Erklärung.

„Also Ist eine Loge eine Art Organisatorischer Knotenpunkt der recht freien Mitarbeiter.
Und Die Finanzierung läuft über Mäzene. Also fördert Mr. Gray diese Loge? Oder auch Andere? Gibt es nur eine Loge in London? Wie häufig sind derlei Einrichtungen?“

Die Geste zur Verletzung hin lies über Abbygales Gesicht kurz einen Ausdruck den hungrigen Neugierde huschen der noch über dem bisherigem Wust an Fragen lag. Sie setzte fast schon zu einer weiteren Frage an verbiss es sich jedoch merklich um Antworten auf ihre bereits gestellten Fragen abzuwarten.

"Mr Gray hat leider zwei zwei Bedingungen genannt, die es zu erfüllen gilt ehe er wir seine Unterstützung bekommen." Der Reverend knirschte mit den Zähnen. "Er wollte zum Einen das Manuskript zu Mr. Finnigans Buch lesen, zum Anderen sollen wir ihm einen Beweis für die Existenz des Übernatürlichen liefern. Offensichtlich war ihm Ihre Vorführung nicht genug." Er schnaubte abfällig.

"Genauere Details zur Funktion dieser Loge hier kann ich selbst Ihnen nicht viel mehr erzählen. Am Besten wenden Sie sich dazu an Ms. Annabelle. Sie kümmert sich um diese Aspekte."
Der Reverend lehnte sich zurück und ließ seinen verspannten Hals knacken bevor er fortfuhr. "Zu anderen Logen kann ich Ihnen auch nur begrenzt Auskunft geben. Wie gesagt, wir es gibt keine feste Struktur und damit auch kein zentrales Verzeichnis der Logen. In vielen größeren Städten gibt es jedoch Treffpunkte, und auf dem Land findet man einige Anwesen, die den Rippers zur Verfügung stehen. Das Heim von Dr Van Helsing in einem der Vororte Londons ist insgeheim eine der größten und bestgerüstetsten Logen überhaupt, habe ich mir sagen lassen. Zu Logen außerhalb Englands kann ich Ihnen nicht viel sagen. Es heißt jedoch, dass man sie an jedem erdenklichen Ort finden kann, wenn man nur gut genug sucht." Er zuckte mit den Schultern.
"Ich habe auf dieser Insel genug Übel gefunden, das es zu bekämpfen gilt. Bisher sehe ich keinen Grund, sie zu verlassen.

Beim abfälligen Schnaufen des Reverends hob Abby nur vorsichtig eine Augenbraue, ließ das Thema bei dem sie an Ms. Annabell verwiesen wurde auf sich bewenden.

„Zu dem Übel bei dessen Bekämpfung ich anwesend war...
Ich hoffe ich bin nicht aufdringlich, aber der Vampir schien sie persönlich zu kennen...“
Es entstand ein unangenehme pause
- „Es scheint mir so also ob wir den nochmal wider treffen werden. Und für den Fall dessen wüsste ich gerne mehr ...“
versuchte Abby ihn mit freundlich bittender Mine zu Überreden, bevor er die Gelegenheit haben würde sie abzuwimmeln.

"Stimmt, Sie sind ja nach den Erlebnissen in der Kirche nicht mit in die Loge gekommen..." Der Reverend wandte den Blick von ihr ab und betrachtete stattdessen seine Hände. Seine feste Erklärstimme nahm ab, wurde zu kaum mehr als einem Flüstern.
"Sie wissen ja nicht, was damals passiert ist..." Für einen Moment herrschte eine unangenehme Stille. Danforth schien in Gedanken versunken zu sein. Schließlich stieß er einen Seufzer aus und schien sich zusammen zu nehmen.
"Ryan Mark und Ich haben eine gewisse Verbindung. Er ist der heimliche Sohn von dem Mann, der mich aufgezogen und unterrichtet hat. Meinem Ziehvater, der mir auch im Kampf gegen die Diener Satans unterwiesen hat.


nachkakend warf Abby an dieser Stelle ein: ”Wenn Sie ihn als Ziehvater benenen. Seit wann hat er sich unter seine fittiche schon genommen gehabt?”

Als ich ihn kennen lernte war ich neun… Sie müssen wissen, meine leiblichen Eltern… waren nicht so nett wie man es einem Kind wünschen würde. Eine gewalttätige Mutter, ein trinkender Vater, ein krimineller Bruder. Reverend Hayes bot einen Weg aus diesem Loch.

Abbygale schaute bei der erklärung der Familien verhältnisse sehr traurig den Reverend an. Mitleidiger als wohl noch höflich gewesen wäre.

Danforth schüttelte sich, als wolle er die unangenehmen Erinnerungen verscheuchen. “Das ist jetzt alles nicht so wichtig. Was wichtig ist, dass Hayes mir eine vernünftige Ausbildung ermöglichte und zu einem wahren Hexenjäger machte. Irgendwo auf dieser Strecke ist er jedoch selbst vom Weg abgekommen und den Verlockungen des Teufels anheim gefallen.

Immer noch besorgt schauend fragte Abbygale: “Ich nehme an dass ist hier keine Metapher im üblichen sinne?”

Der Mund des Reverends verzog sich zu einem schiefen lächeln. “Nein, gewiss nicht. Er meinte er müsse Feuer mit Feuer bekämpfen. Jetzt…” Seine Miene verdüsterte sich wieder. “Nun, jetzt ist er tot.”

Mit einer etwas gestellten verärgertheit die nicht allzu ernst zu nehmen sein mochte sagte Abby : “ Sie Überspringen grade so ziemlich alles, Ich hoffe sie vergessen nicht dass mir der Alltag der Rippers immer noch alles andere als geläufig ist. Und Wenn ich die wenigen Berichte über Ripperteck lese die ich bisher kenne muss ich ehrlich fragen was genau die mittel sind die er ergriffen hat…”

“Das hat nichts mit den Rippers zu tun. Das ist passiert bevor ich selbst viel mit ihnen zu tun hatte.” Er kniff die Augen zusammen und verzieht das Gesicht. Sichtlich hin-und hergerissen sprach er schließlich weiter. “Die anderen wissen ohnehin bescheid, warum also die Heimligtuerei.” Er seufzte. “Hayes wollte Dämonen beschwören um Hexen und Dämonenbeschwörer zu bekämpfen. Ich habe davon mitbekommen und ihn zur Rede gestellt.”

Abby schob die Hand vors Gesicht um ihre trotzdem erahnbar entgleitende Mimik wenigstens etwas zu verdecken.

Der Reverend beachtete Abbygales Reaktion kaum. “Es kam zum Streit, er wurde handgreiflich, ich schlug zurück. Jetzt ist er tot.” Er blickte sie ernst und durchdringend an. Als er ihren entsetzten Blick sah, entspannten sich seine Züge, wurden traurig. “Und Ryan Mark… Der Vampir… wie gesagt, er war der verheimlichte leibliche Sohn von Hayes. Jetzt will er Rache.”

Es entstand eine stille Pause, in der sich langsam Abbys Haltung lockerte und sie zurück zu ihrer aufmerksame Position zurück fand. “Sie wussten nichts von diesem naja fast schon Bruder in den Schatten?”

Er schüttelte den Kopf und blickte wieder auf seine rauen Hände. “Nicht bis vor ein paar Tagen.” Er seufzte. “Ich hätte mich früher auf die Suche nach ihm gemacht, wenn ich das gewusst hätte. Hätte versucht, das zu verhindern, was geschehen ist…” Er ballte die Fäuste und hob den Blick “Doch das ist nicht mehr möglich. Jetzt gilt es, ihn aufzuspüren und Ihm Gottes Gottes gerechten Zorn zu spüren zu geben.”

“Wie haben sie von ihm erfahren? Waren es diese seltsamen träume die Sie und ihn zusammen geführt haben? … “ Mit einem dunkleren verheißungsvollen Ton fragte sic noch bevor er Antworten konnte.”Glauben sie dass er sich “das” selber angetan hat?” Beim reden lehnte Abbgale sich langsam zurück in ihren Stuhl.

“Nun, es begann vor einigen Tagen mit unklaren Visionen und Erscheinungen von Hayes, die ich bei hellichtem Tage aus dem Augenwinkel in der Stadt sah. Dies trieb mich dazu, zurück nach Lancaster zu fahren und dort Nachforschungen anzustellen. Ein befreundeter Priester konnte mir weiterhelfen. Ryan war in einem Waisenhaus aufgewachsen. Sein… Vater hatte mir gegenüber nie ein einziges Wort über ihn verloren… Ich wusste nichts über ihn. Bis zu unserer Begegnung hatte ich gehofft, dass ich mit ihm reden könnte. Missverständnisse klären könnte. Dass er sich gänzlich vom Licht Gottes abwenden würde… hätte ich nie erwartet.”

“Ich frage mich wie viel sein Vater mit ihm zutun hatte. offenbar muss der verlust seines leiblichen Vaters ihm sehr viel bedeutet haben.” Abby hob den Stift an ihr kinn und Glitt im Blick ab vom Reverend und auf ihr fast leeres Notizblatt.
“Und die Mittel die er ergreift- Zumindest zum Ende ihres Ziehvaters passt es.”

“Mit Vampiren haben wir uns damals nie beschäftigt. Ich habe mich danach intensiv mit den geheimen Aufzeichnungen von Hayes auseinandergesetzt. Vampire waren nicht dabei.”
Der Reverend zog die Augenbrauen zusammen. “Das würde bedeuten, dass sich Ryan mit anderen Mächten eingelassen hat. Wie es scheint war ihm jedes Mittel recht, um schnell an Macht zu kommen. Das ist ein schlechtes Zeichen. Hier könnten größere Mächte ihre Finger im Spiel haben.”

Abby blicke mit einem dunklen Feuer in den Augen zum Reverend
“Zumal es die Frage aufwirft, wenn er nicht eventuell sich der Erfahrungen seines Vater bedient hat… Naja Wer oder Was ihm bei seinem Rachefeldzug unterstützt…”

Er nickte ernst. “Wir wissen nicht, wozu er im Stande ist. Alles ist möglich. Er hat bereits gezeigt, dass er vor nichts und niemandem halt macht.”
Der Reverend legte die flachen Hände entschieden auf den Tisch. “Doch ich habe keine Zweifel, dass wir ihn zur Strecke bringen werden. Annabelle hat viele Fühler in London und darüber hinaus. Ihre Kontakte werden uns früher oder später einen Hinweis bringen. Bis dahin heißt es, sich auf den erneuten Kampf vorzubereiten. Er weiß jetzt ebenso wie wir, dass es ein harter wird, und dass niemand Gnade walten lassen wird.”

ein seufzen entfuhr Abby als sie sich wieder aufrichtete. “Wer so viel auf sich nimmt für Rache wird sich wohl nicht eines besseren besinnen….” mit einer weichen bewegung lehnte Abby sich auf einen Arm in die richtung des Revernds: ” Die Vorbereitung für einen weiteren Kampf in allen ehren, aber ich denke das die Umstände seines lebens... und naja ablebens währen wahrscheinlich weitere Untersuchungen wert.
Vielleicht habe ich 1,2 Romane zu viel gelesen aber man muss seinen Feind verstehen um ihn effektiv zu bekämpfen. “ Mutmaßte Abbygale mit einer rüberreichenden Geste über den Tisch zum Reverend.

Die Augen des Reverends verengten sich. “Jegliche Informationen über Ryan oder Vampire, die wir auftreiben können, sind mit Sicherheit nützlich, doch seien Sie vorsichtig mit solchen Ideen. Die Straße zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten.”

Melancholisch erwiderte Sie “Eine Erfahrung die sie an ihrem Lehrmeister miterleben mussten...”
gefolgt von einem kleinen Moment um zu sehen Wie der Reverend auf diese Spitze reagierte.

“Eine Fahrlässigkeit, die ich nicht wiederholen werde. Die Ziele so einer Kreatur sind leicht zu entziffern: Gier, Neid, Hochmut, Völlerei, Trägheit, Lust, Zorn.” Seine Stimme war langsam lauter und energischer geworden und die sieben Totsünden spie er aus als wären sie Gift. Danach sammelte er sich für einen Moment und sprach gefasst weiter. “Um das zu wissen, muss ich Ryan nicht verstehen oder mich in ihn einfühlen.”

Geduldig wartete Abbygale die kleine predigt ab: ”Aber mir geht es darum eher heraus zu finden welche Mächte und Mittel ihm zur Verfügung stehen.”

“Darin stimme ich Ihnen voll und ganz zu, Miss O’Sheehan. Doch achten Sie darauf, dass Sie dabei nicht den Kontakt zum Boden verlieren.” Das Gesicht des Reverends nahmen wieder versöhnlichere Züge an, die eher zu einem gewöhnlichen Priester passten als die Grimasse der gezügelten Wut.

Bei der freundlicheren ermahnung stockte abby kaum merklich einen moment wobei nur kurtz ein zuckender Mundwinkel sie verriet. “Ich denke aber auch dass das nichts ist was sich von Heute auf Morgen bewerkstelligen lässt.”
nach einer kleinen Pause änderte Abbygale das Tema: Also ich muss gestehen dass ich … völlig überraschender Weise .. nicht kämpfen kann, muss man das hier? Gibt es andere Arten sich nützlich zu machen?”

“In einem Krieg braucht man nicht nur Kämpfer. Außerdem glaube ich, dass sich in Ihnen mehr verbirgt, als sie zugeben.” Er blickt sie vielsagend an.

“... das letzte Mal hat … “ Sie schnippte lautlos in der Luft um sich selbst auf die sprünge zu helfen bevor sie besiegt fortführte” Die Dame mit den Werwolf? ..Händen die liesst gesagt dass man darüber nicht redet.” Etwas verschüchtert fügt sie hinzu: ”Ich bins sowieso noch sehr verwirrt dass man mich hier Angeworben hat, wo ich doch meinen will das ich eher nicht wegen meines wissens oder erfahrungen als Antiquitätenhändlerin gebraucht werde, und im handbuch stand dass das eigentlich garnicht sein darf ….” Abbygale schaut sehr zurückgezogen mit etwas verzogenen Mund das schlimmste erwartend zum Reverend.

Reverend Danforth richtete sich auf seinem Stuhl auf, verschränkte seine Finger und lehnte sich etwas zu Abbygale vor. “Miss O’Sheehan, ich werde ehrlich mit Ihnen sein. Ich war skeptisch, Sie anzuwerben. Ich teile nicht Mr. Finnigans amerikanische Experimentierfreude” Er machte eine Pause, “Doch wir Rippers führen einen erbarmungslosen Kampf. Wir können es uns nicht leisten, ehrliche Hilfe abzulehnen. Sie sind gebildet und von schnellem Verstand. Ich muss Sie jedoch warnen. Der Grat, auf dem Sie mit Ihrer Gabe wandern ist sehr schmal. Nur zu leicht können Sie sich selbst und uns alle ins Verderben stürzen.”
Er ließ seine Worte im Raum stehen, um Ihnen Nachdruck zu verleihen. “Sie sind eine gute Christin. Noch hält der Herr seine Hand über Sie, doch geben Sie acht. Wenn Sie abrutschen, dann kann ich Sie nicht vor dem schützen, was Sie heraufbeschworen haben.” Sein vielsagender Blick sprach aus, was seine Lippen verschwiegen.

“Ich fürchte da haben sie mehr Hexen und dergleichen erlebt als ich, ich kenne nur die Geschichten und Sagen. Was können Sie mir davon aus ihrere Arbeit erzählen?”

Er schüttelt bedächtig den Kopf. “Ich fürchte, das ist keine gute Idee, Miss.” Nach einem Moment der Überlegung fügt er versöhnlich hinzu: “Ein andermal vielleicht.” Er greift nach dem Gehstock, der an der Tischkante lehnt und schickt sich an, aufzustehen. “Bitte entschuldigen Sie mich, ich habe noch einiges zu erledigen.” Danforth stemmt sich in die Höhe und richtet sich auf. Ein kurzes, gepeinigtes Zucken fährt durch sein Gesicht als er sein geschundenes Knie streckt, doch er kaschiert es geübt.
“Falls Sie weitere Fragen haben sollten, scheuen Sie sich nicht, mich anzusprechen. Ich helfe Ihnen gerne wenn ich kann. Und wenn Sie die Beichte ablegen möchten, dann werde ich Sie nie dafür bestrafen.” Er schenkt ihr ein knappes, doch ermutigendes Lächeln.

Ein sehr besorgte Gesicht trübte Abbygales stimmlage. “Wissen Sie Ein Buch über Magie Wirker in diesen Regalen? Ich brauche dabei definitiv Hilfe und wüsst derzeit nicht wo ich diese sonst finden will...”

Der Reverend blieb stehen und legte seine Stirn in Furchen. “Hmm… ja… Da sollten wir etwas da haben…,” antwortete er nachdenklich. Dann schritt er zum Bücherregal und fuhr mit seinem Zeigefinger über die aufgereihten Buchrücken, bis er Zufrieden nach einem dicken Ledereinband griff und ihn mit beiden Händen aus dem Regal hievte und neben Abbygale auf den Tisch legte. “Die Geschichte der Okkulten und Arkanen Künste, zusammengetragen von Bruder Timotheus aus dem St. Achatiuskloster in Wigmore. Ich glaube das ist ein guter Anfang.”
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London, 29. Februar 1895 - Danforth & Abbygale
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