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 London, East-End 26. Februar 1895 - Abbygale & Jane (Quentin)

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Laura
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BeitragThema: London, East-End 26. Februar 1895 - Abbygale & Jane (Quentin)   Mo Sep 04, 2017 8:39 pm

Das Misstrauen das in Abby gekeimt hatte schlug nun seine ersten zarten blätter als sie zu Quentin sah der wie ein lügender Schuljunge den Blick zu ihr mied.
Immer wieder wenn Quentin ihr sehr persönliche fragen stellte wecke es in Abby mehr als Widerwille. Ein kratzen oder klopfen an ihrem Geist. Ein grausiges Gefühl des bestohlen werden und nacktsein. Als ob etwas versucht hätte nach ihr zu greifen . Währenddessen dieses kalte Gefühl des ausgeliefert sein, fast wie die beklemmende angst wenn ein Mann sich gegen ihren willen in der Schänke näherte, als ob es ihrer Seele geschehen würde.
Es kam ihr vage bekannt vor auch wenn sie diesem dünnen faden einer Erinnerung bisher scheute zu folgen .
Und dann waren da noch diese blauen funken, als er versucht hatte die Wand zu erklimmen...

„Mr Finnigan ... kennen sie die Inhaltsstoffe einer Wunderkerze?“
fragte Abby mit einem Ton der implizierte das die Antwort teil eines größeren ganzen sei dass es zu elaborieren galt.

Quentin ließ das Buch mit einem überraschten Ausdruck auf dem Gesicht sinken, so als wäre er gerade noch mit seinen Gedanken ganz woanders gewesen.

“Wie bitte?”, fragte er mit gehobener Augenbraue.

Abby: “Naja kennen sie sich mit Pyrotechnik aus?”fragte Abby letztlich die gleiche frage erneut mit andere Wortwahl aber weiter verdächtig freundlichem tonfall.

“Ich fürchte, ich verstehe nicht was sie meinen”, erwiderte Quentin mit einem freundlichen Lächeln und schlug das Buch jetzt zu. Dann legte er es auf den kleinen Stapel vor sich.

“Pyrotechnik, ist der Fachbegriff den man benutzt wenn es um Feuerwerk und dergleichen geht.” Abby saß weiterhin an dem Tisch mit den Anderen, die volle Aufmerksamkeit dem Autoren zugewandt.

Kurz legte er die Stirn in Falten. “Nein, tut mir leid. Davon habe ich nicht die geringe Ahnung. Aber wie kom-” Mitten im Wort hielt er für einen kurzen Moment inne.

Abby war zufrieden dass er sich endlich dem Gespräch zu widmen schien. “Sie fragen sehr viele Fragen und von selber erzählen sie nichts.” Abby wirkte dabei leicht gekränkt: ”Ich weiß nicht genau was mit mir ist. Aber ich denke dass sie wissen was Sie Sind.”

Das Lächeln auf Quentins Lippen geriet nur einen kurzen Moment ins Stolpern. Aber es war dunkel in der Loge, die Lampen waren heruntergedreht und er glaubte nicht, dass es jemand bemerkt hatte.

“Sie haben bisher kaum Fragen gestellt, also können Sie sich kaum beschweren, wenn man Ihnen keine Antworten gibt.” Er machte eine kleine Pause, dann fuhr er fort: “Ich bin ein Suchender, Miss O’Sheehan.”
“Und jemand magisches. Aber anstatt mir etwas Vertrauen zu geben fragen sie, wenn ich selber nichts weiss.” Abby wirkt bei dem thema sehr viel aufgewühlter und wütender als man es erwarten sollte.

“Ich bin ein Mensch und kein Zauberer oder so etwas in der Art, wenn Sie das meinen.” Quentin erhob sich und begann damit die Papiere zusammenzusuchen auf denen er sich Notizen gemacht hatte.” Und vorallem bin ich müde, wenn Sie also heute noch Ihre Wohnung aufsuchen wollen, könnten wir uns eine Droschke teilen. Denn ich gedenke jetzt aufzubrechen.” Es lag etwas endgültiges in seiner Stimme, aber er streckte die Hand aus um ihr aufzuhelfen.

Abbygale wirkte immer noch sehr ärgerlich. knirschte jedoch zwischen den Zähnen Hervor: “Sicherlich, sonst müssten der Reverend oder Finlay sich noch sorgen mich nicht nach Hause begleitet zu haben. Und die Herren haben sich Körperlich und Seelisch etwas ruhe verdient.” Und Ging in Richtung der Garderobe um ihren Regenschirm zu holen.

Quentin griff nach seinem Hut und nahm die Bücher die er sich herausgesucht hatte. Mit einem kurzen Nicken folgte er Miss O’Sheehan zur Tür. Schweigend hielt er die Tür auf, eine lästige Angewohnheit und deutete nach rechts.

“Ich fürchte, wir haben einen kleinen Fußweg vor uns bis wir eine Droschke finden”, sagte Quentin und suchte für einen kurzen Moment den Blick seiner Begleiterin.

Die junge Frau seufzte und blickte kurz auf die Bücher.
”Ach ja die darf ich mir nun wohl auch ausleihen…”
Und Ging noch einmal zum Regal aus dem Sie sich ein Buch über deutsche Hexen und Werwölfe griff. “Wir können dann ..” Sie gab ihm zu verstehen dass er den Weg weisen möge.

Quentin seufzte kurz als sie auf die Straße getreten waren. Er sah Miss O’Sheehan mit dem Buch unter dem Arm und sein Blick wurde eine Spur weicher, weniger reserviert. Etwas, was man von der Frau an seiner Seite nicht sagen konnte.

“Entschuldigen Sie bitte”, sagte Quentin und straffte sich ein wenig.
Mit kalter Miene wartete Abbygale darauf dass er sich entweder in Bewegung richtung der Droschke setzen würde oder zu dem Ansetzen was er eigentlich sagen wollte.

Dankbar, dass es gerade einmal nicht regnete, zog Quentin sich den Schal ein wenig enger um den Hals und setzte sich dann in Bewegung. Nach einigen Schritten ergriff er wieder das Wort: “Es tut mir Leid, dass ich Sie in diese vertrackte Angelegenheit mit hineingezogen habe.”
Leicht giftig erwiderte das blasse Fräulein in der dunklen kleidung: “Sie machen es auch nicht gerade einfacher.”

“Das war nicht meine Absicht.” Quentin schwieg kurz. “Vielleicht versuchen Sie es noch einmal, wenn man es so recht bedenkt, bin ich Ihnen etwas schuldig.”
“Fangen wir mit ihren Fähigkeiten an. Und warum sie mich nicht gebeten haben meine geheimzuhalten, wo sie stets mehr wussten als ich.” Der gantze verletzte stolz war an ihr leicht überkompensierten perfekten Haltung zu erkennen. Die hatte grade mehr die Ausstrahlung ihrer Show identität der Hecate als der freundlicheren Abbygale.

“Wenn sie gestatten, antworte ich doch lieber zuerst auf Ihre zweite Frage. Dies ist etwas einfacher.” Dabei entging ihm nicht, wie sich die Haltung der Dame verändert hatte. Aber es war leicht sich ein Lächeln zu verkneifen, denn dies war keine lustige Unterhaltung. “Zum einen war ich mir bis heute Abend noch nicht einmal sicher, ob Sie über besondere Fähigkeiten verfügen oder nur unfreiwillig von irgendetwas benutzt worden sind. Ich fürchte, schmeichelhafter kann ich es nicht ausdrücken. Außerdem denke ich, werden Sie mir wohl nachsehen, dass ich das erste Mal darauf ansprach als wir mehr oder weniger ungestört waren. Danach ist wohl meine Neugier mit mir durchgegangen, ein altes Laster und dafür bitte ich um Entschuldigung.”

Abwartend sah Quentin zu ihr hinüber. Zum Glück war es dunkel, oder er hätte sich noch unwohler gefühlt.

Hecate tat auch ihr bestes um das unwohlsein bestehen zu lassen. Sie schwieg sich mit unterkühlter Miene aus in Erwartung der zweiten Antwort. und ließ die Sekunden der stille verstreichen.

“Was meine Fähigkeiten angeht”, er betonte das Wort so als würde er ihm nicht ganz trauen, als wäre es Pflanze voller Dornen an denen man sich nur allzu leicht stechen könnte. “wenn Sie jetzt erwarten, dass ich Ihnen erkläre was ich bin, dann muss ich Sie leider enttäuschen. Denn ich habe nicht die geringste Ahnung. Von den anderen weiß niemand etwas darüber. Ich würde es vorziehen mich selbst zu verstehen ehe ich mich deren Begutachtung preisgebe.”

“Ein schnelles seufzen zeigte wie ungehalten sie war auch wenn Hecate sich beste Mühe gab nicht aus der Haut zu fahren.”Warum erwarten Sie dann von mir das was Sie sich nicht selbst gegenüber nicht schaffen?”

“Weil ich Ihnen etwas mehr Verstand zutraue als mir selbst. Wie ich bereits sagte, ich war nicht sicher, was Sie über sich selbst wissen und wie man an der guten Mademoiselle sieht, gibt es hier durchaus Leute die wissen was sie sind und was sie tun können. Ich hielt es für nicht gerade unwahrscheinlich, dass sie mir nur etwas vormachen wollten als wir unseren Tee in ihrem Laden tranken. Da habe ich mich wohl geirrt. Daher habe ich mich entschuldigt.”

“ich kann nicht sagen dass diese bereits annehmen kann.” Hecate ging festen langsamen Schrittes auf die Droschke zu. “Die Mademoiselle ist also auch jemandes im weitesten Sinne magisches? Gut zu wissen das ich nicht die einzige bis deren “geheimnis” Nur ein Nominelles ist innerhalb dieser Gruppierung….” Sie schaute immer noch mit leichtem ärger in den grünen Augen leicht über die Schulter zu dem etwas zerbrechlicherm Herren mit der Melone herüber.

“Nun, dann weigere ich mich einfach die Hoffnung aufzugeben, dass sie dies bei Zeiten tun”, antwortete er und versuchte es mit einem zögerlichen Lächeln. Quentin ließ die Hand in die Innentasche seiner Weste gleiten und begann dort mit etwas zu spielen. “Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.” Dann sah er auf und zuckt mit den Schultern. “Geheimnisse gehören hier zum guten Ton will mir scheinen.”

trocken und nach vorne ins Dunkle gewand sagte Hecate nur: “Tja einige kriegen diesen Luxus entrissen bevor sie die Wahl haben.” Sie drehte sich nach diesem recht verbitterten Satz noch einmal um. “Sagen Sie als sie mich wieder und wieder nach meinen Fähigkeiten gefragt haben hatte ich ein sehr ungutes Gefühl. Seien Sie so ehrlich, hatten Sie damit etwas zu tun?” Der Argwohn in ihren Augen schieh hungrig wie ein wildes Tier in den Schatten und genauso Angriffslustig.

Die Hand immer noch in der Tasche sah Quentin zu ihr auf. “Ich fürchte ja, es ist recht neu. Der Kontakt mit Ihnen als diese arme Seele durch Sie sprach, muss es ausgelöst haben. Ich fürchte, ich kann es noch nicht recht kontrollieren. So war es früher auch bei den anderen. Aber Sie haben mein Wort, dass es nicht wieder vorkommt, wenn ich es verhindern kann.”

Hecate blieb mit dem Regenschirm fest in ihrer Hand stehe um sich voll und Gantz dem Herren zu zu zu wenden, der ohne seinen Hut womöglich so groß war wie sie. “Meine Loyalität ist leichter zu haben als gut für mich ist, aber wer sie einmal verspielt kriegt sie nicht wider. Ich hoffe sehr dass das nie wieder vorkommt.” Es folgte keine eindeutige Drohung an konsequenzen. Aber ein sehr ernster Blick, bevor sie mit einem zumindest etwas währemen Tonfall fortfuhr. “ Wünschen Sie, dass ich diese Dinge bis auf weiteres für mich behalte damit sie den Luxus von Geheimnissen weiter für sich behalten können?”

“Das hoffe ich auch. Ich werde mein bestes Tun.” Quentin zog die Hand aus seiner Tasche und sah zu Miss O’Sheehan hinüber. “Die Bitte darum wäre wohl eine Anmaßung, trotzdem spreche ich sie aus. Und wenn ich daran denke, was der Reverend uns heute alles nicht gesagt hat, dann glaube ich nicht, dass ich die einzige mit Geheimnissen bin.”

“Was auch immer der Reverend ihnen offenbart hat, ich war leider unterwegs um herauszufinden was es mit dem Herrn Kaltenbrunnen auf sich und was er ihrem Kollegen angetan hat. Aber fast schon sympathisch, dass Sie vergessen dass ich bei diesem Gespräch offenbar ebenfalls nicht einbezogen wurde…” Die Worte klangen Bitter, aber wesentlich geschlagener als Vorwurfsvoll.

“Nun, ich denke nicht, dass die Tatsachen die er heute Abend offenbarte noch ein Geheimnis sind. Außerdem waren Sie mit uns in dieser Kirche. Sie haben sich die Antworten also in meinen Augen ebenso verdient wie Mr. Mosley oder ich - und nebenbei gesagt, nach der Kirche kann man sich wohl zusammenreimen, dass es da eine Verbindung zwischen ihm und den Vampir gab.” Quentin hielt kurz inne, dann macht er eine kleine, wie er hoffte einladende Geste.”Wenn Sie also wünschen, dass ich Sie ins Bild setze, sagen Sie es nur.”

“Ja bitte.” Abbygale gestikulierte ihm fortzufahren

Quentin blieb stehen um seine Gedanken ein wenig zu sortieren. Sie waren arg durcheinander geraten in den letzten Stunden.
“Nun es beginnt denke ich damit, dass sein Mentor, ein Priester, auch Mitglied der Rippers gewesen sein muss. Reverend Danforth berichtete uns, dass sein Mentor sich zusehends den dunklen Mächten hingegeben hat um mit deren Hilfe zu kämpfen. Ich hoffe sie fragen mich jetzt nicht, was er damit genau meinte, denn das habe ich auch nicht verstanden. Nun es kam zu einer Konfrontation. Am Ende lag einer von beiden tot auf dem Boden.” Quentins Stimme erstarb und er begann wieder mit der Hand in seiner Tasche weiterzusprechen. Seine Stimme klang jetzt wieder ernst und sein Gesicht hatte diesen vertrauten, stets besorgten Ausdruck. “Wer gegen wen die Waffe erhob, weiß ich nicht. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es eine Rolle spielt. Jedenfalls ist das alles viele Jahre her. Aber auch Priester sind nicht vor den Versuchungen der Sünde sicher. Dieser Mann dem wir begegnet sind, dieses Wesen das in der Kirche auf uns wartete, war der Sohn jenes Mannes, den der Reverend erschlug. Er muss einiges über diese Ereignisse herausgefunden haben. Vermutlich mehr als sie und ich wissen. Mir will sich allerdings nicht erschließen, wie ihn das zu einem solchen Geschöpf machen konnte. Und ich gebe freiheraus zu, dass mich die Antworten des Reverends nicht zufriedenstellen konnten was die Missetaten und Verfehlungen dieses toten Priesters angeht.” Quentin hob den Blick und musterte seine Begleitung um zu sehen wie sie das eben gesagt aufnehmen würde.

“hm mir scheint die Andeutungen der Rippers über sich selbst was Mr Dee un diese Gestalten angeht sind fast noch zurückhaltend was die verstrickungen mit dunklen Gestalten angeht. Ich würde sagen der Reverend hat da die graue Linie eindeutig ins Schwarze überschritten gesehen hat….” Sie überlegte einen Moment still
“Wie genau es dazu kommt, dass dieser Mann zum Vampire wurde ist jedoch für sich interessant. -
Hat er gesagt ob sein Mentor schon vorher Vampire für den Kampf ausgenutzt hat? Soweit ich dass ohne die Bücher der Rippers zum thema Vampire gelesen zu haben sagen kann müssen die doch von anderen vampiren erschaffen werden oder?”

“Ich hatte den Eindruck gewonnen, dass niemand sich sonderlich um Mr. Marc gekümmert hat. Uneheliche Priesterkinder - meine Güte, bei dem Gedanken fällt doch die halbe Kirche in Ohnmacht. Ehrlich gesagt verstehe ich die Sitten der katholischen Kirche nicht immer. Wie Mr. Marc zu dem wurde was wir heute sahen, ist mir ebenso schleierhaft wie Ihnen.”

Quentin sah sie noch einmal an, dann schaute er kurz hoch zum Mond, der jetzt langsam wieder an Fülle verlor.

“Was das angeht, bleibt uns wohl nur geduldig zu sein. Und was diesen Priester angeht, Reverend Danforth benahm sich wie ein Schüler der seine Aufgaben nicht erledigen konnte, aber nicht zugeben wollte warum.” Er zuckte mit den Schultern. “Vermutlich ist der Vergleich nicht gerecht. Aber wie ich bereits sagte, es gibt unausgesprochene Wahrheiten.”

“Er ist das verbotene Kind eines Priester gewesen?! Ich hatte angenommen der Mentor wäre eventuell jemand aus der Organisation gewesen und nicht der bei dem er seinen Weihe empfangen hat…
“Offenbar war er beides”, antwortete Quentin. “Das war zumindest der Eindruck, den ich gewonnen habe.”

“Was für ein trauriges Schiksahl, ohne Familie aufzuwacksn stelle ich mir grausam vor… Obendrein wo es nicht seine Untat war die zu dieser von anfang an verdammten Position führte…
Aber zu den Details wird wohl nur Reverend Danforth uns ohne weiteres erhellen können.” Abby schwieg in Gedanken verloren.

Jetzt schüttelte Quentin den Kopf. “Bis vor wenigen Tagen wusste Reverend Danforth doch selbst nichts von dem jungen Mann. Ich glaube nicht, dass er etwas über ihn weiß. Er hat mich um Hilfe gebeten, wissen Sie. Drei Tage tat ich mein bestes Mr. Ryan Marc zu finden. Aber er war unauffindbar. Kein Wunder in dieser riesigen Stadt. Aber ich glaube, dass er mir wirklich alles gesagt hat was er wusste.”

“Als Bastard geboren und dann sehen wie der Vater jemand anderen quasi aufzieht muss weh tun, es würde mich aber überraschen wenn das alles ist was ihn zu solch extremen taten führt. Von den Möglichkeiten zu solch einer Kreatur zu werden ganz abgesehen ….”
Abby setzte sich langsam wieder in bewegung in richtung der Kutsche.” Sicher ist wohl nur das wir ihn noch nicht zum letzten mal gesehen haben. Es ist unwahrscheinlich dass jemand der so viel auf sich nimmt für Rache es nun dabei bewenden lässt in die Flucht geschlagen worden zu sein.”

“Da haben Sie wohl Recht, Miss O’Sheehan”, antwortete Quentin und seine Stimme klang dabei sehr ernst. Er blieb stehen und starrte gedankenverloren auf seine Schuhspitzen.

“Aber nicht das Erste Problem dass wier haben. Wier sollten Morgen dem Herren Kaltenbrun besuchen.”
Abby schwieg während sie zur Kutsche gingen uns setzte erst drinnen wider mit gedäpfter Stimme an:
“ Die Texte aus dem Geständnis zeigen eindeutig dass was er getan hat sehr wohl in Worte fassbar ist. Aber Uns fehlen die Details. ist unser Mitstreiter wirklich dazu verdammt zum Wolf zu werden - und darf sich trösten dass das ihm nur 3 mal im jahr geschieht oder gibt es noch Regeln die er uns Verheimlicht?”
Abby schien bereits einem weiteren Gedanken nachhängen wartete aber ob Quentin noch was zu sagen hatte.

Quentin nahm neben ihr Platz und schloss die Tür. Zur Antwort lachte er kurz und trocken auf. “Das fragen Sie ausgerechnet mich? Himmel, ich bin doch selbst erst seit zwei Wochen dabei. Aber meiner Erfahrung nach würde ich sagen, vermutlich - vermutlich verheimlicht er uns eine ganze Menge.”

Die Hand halb vor dem Mund sass sie nachdenklich in der Kutsche. “Ich fürchte wir haben wenig zeit bei ihm… Er scheint nur sehr langsam oder sogar gar nicht gealtert zu sein mit dem Fluch. Ich bin mir da nicht sicher. Sicher ist nur dass ihn nun nichts mehr vor einem natürlichem Tot schützt. Würde mich nicht überraschen wenn die gestohlene Zeit ihn einholt…” knirschte Abby pessimistisch vor sich hin.
“Es gibt Legenden in denen die, die zu lange in Feenwelten bleiben bei ihrer Rückkehr rapide altern und andere wiederum gar nicht mehr… Ich sollte unbedingt nach ein Paar Bücher über Grundlagen mahl lesen wieviel von diesen Dingen stimmen…” Abby richtete sich wieder aus und Wand sich Quentin zu.
“Was steht so auf ihrer Leseliste?”

Quentin hatte ihr für einen Moment nicht zugehört und in seine eigenen Gedanken versunken aus dem Fenster gestarrt. Doch er riss sich in die Gegenwart zurück und als sie ihn ansprach, sah er auf die Bücher die er mitgenommen hatte.
“Sogenannte magische Fähigkeiten bei Menschen. Sie sehen, ich habe Ihnen nicht vorgemacht als ich sagte, ich wüsste nicht, was ich bin. Ich versuche mich selbst zu verstehen. Es genügt mir nicht zu begreifen was ich tun kann. Ich will wissen woher es kommt, was ich bin.”

Abby lächelt zum ersten mal seit des beginn des Gespräches kurz. “Sagen sie mir wenn Sie fertig sind, Ich werde mich wohl durch ähnlich sektionen Arbeiten…”
Sie zählte die finger zum zählen erhoffen auf:
“magische Phänomene bei Menschen, jedes Buch das sich finden lässt und Grundlagen klärt.
Vampire- offensichtlich
Werwölfe - ebenfalls fall bezogen wobei ich glaube dass ihr Amerikanischer Kollege da das vorrecht zum Lesen hat
und sobald ich die Zeit habe würde ich gerne Zu einigen Folks Legenden und den dazugehörigen Wesen weiter lesen…

So viele Hausaufgaben hatte ich in der Schule nie….”

“Sie hatten eben nie bei mir Unterricht und vor die Aufnahmeprüfungen zu einer höheren Schule zu bestehen”, gab Quentin zurück, während er begonnen hatte einige Notizen in ein kleines Buch zu kritzeln das er aus seiner Jackentasche zog.

Abby hatte sich fast dran gewöhnt bei Quentin mitzulesen und schaute interessiert rüber bevor ihr auffiel das es ein persönliches Notizbuch war.

Es verging ein Moment bis Quentin den deutlichen Geruch des Parfums wahrnahm, dass ihm näher gekommen war. Irritiert wandte er den Kopf zur Seite und bemerkte, dass Miss O’Sheehan ihm mal wieder “über die Schulter” gesehen hatte. Mit gehobenen Brauen sah er zu ihr und ließ sein Buch sinken.

“Irgendetwas interessantes gefunden?”
Abby wirkte ertappt und seltsam verwirrt ”Verzeihung pure Gewohnheit der Letzten Tage dass wir die gleichen Bücher im Fokus haben….” Sie schaute sehr entschuldigend.

Diesmal blieb der reservierte Ausdruck auf Quentins Zügen während er Miss O’Sheehan schweigend ansah. Es war der alte Lehrerblick, der einen Schüler dazu brachte sich vor sich selbst zu schämen. Dann aber zuckten seine Mundwinkel kurz und er wandte den Blick ab.
“Ich würde sagen, was meinen stümperhaften Versuch angeht ihre Gedanken zu lesen, sind wir nun quitt. Das Notizbuch eines Autors ist nichts anderes als ein Blick in seinen Kopf oder sein Herz.”
Der bis eben noch ehrlich entschuldigende Blick wich rasch einer stuhren Trotz Haltung. “Sie wollen also gerade gleich stellen das ich einen Blick auf ein offenes Buch geworfen habe dass sie offen vor sich hatten und dass Sie versucht haben meinen Geist meine Seele zu öffnen?” “Während Sie sprach wich der Trotz merklich schleichendem Entsetzen und sie wich soweit es der Sitz zuließ zurück.

Ein seltsamer Ausdruck lag auf Quentins Zügen. Er wirkte verletzt, war aber versucht es sich nicht anmerken zu lassen. Müde strich er sich über die Augen. “Da haben wir’s und sie fragen sich, warum ich niemanden sage zu was ich in der Stande bin. Der erste Versuch es zu erklären und ich versage jämmerlich.” Quentin ließ die Hand sinken und sah zu ihr hinüber. “Da ich sie nun ohnehin schon verärgert habe, kann ich genau so gut offen sein und Gefahr laufen damit weiterzumachen. Ich bin nicht so selbstvermessen zu glauben, ich könnte Ihre Seele berühren oder auch nur einen Blick darauf werfen. Gedanken und Verstand scheinen mir eins zu sein, aber ich glaube, unsere Seelen sind geschützt an einem Ort den ich niemals erreichen könnte.”

“Beruhigen Sie sich mit diesem Gedanken...” Denn man konnte an ihr ablesen dass Sie es nicht tat, wie sie gedrängt an der Kutschen Tür verblieb.

Seufzend lehnte Quentin sich zurück und schloss die Augen. “Um ehrlich zu sein, war ich beruhigter als es noch anders war. Aber seit ein paar Tagen-” Er brach ab und schüttelte den Kopf. “Ist schon gut, wir sollten das Thema wohl besser verschweigen.”

“Wenn es für Sie das gleiche ist, ob Jemand in ein offenes Buch schaut oder die Gedanken des anderen werden wir wohl nicht einig werden.” Sie versuchte ihr bestes Haltung zu bewahren, doch ihre brüchige stimme verriet ihre tiefe angst bei diesen Worten.

“Es ist das gleiche Gefühl. Haben Sie jemals eine Brille aufgehabt obwohl sie keine benötigen? Buchstaben verschwimmen und wenn man sie dann abnimmt, werden sie wieder scharf. Genau so fühlt es sich für mich an.” Quentin sah zu ihr hinüber und seine Züge wurden eine Spur weicher. “Tut mir leid, wenn sie das verletzt. Es ist natürlich nicht das selbe. Moralisch betrachtet, ist es etwas vollkommen anderes. Aber wenn es nicht zu viel ist, würde ich Sie bitten sich daran zu erinnern, dass ich diese Fähigkeit leider noch nicht ganz kontrollieren kann. Aber ich weiß, dass sie das nicht hören wollen.”

“Doch genau dass will ich lieber hören. Wenn sie diese Fähigkeiten mit den normahlen Missgeschiken des Alltag gleichsetzten… “ Sie stockte und Setzte mit einem Neuen Satz wieder an: “Weder Sie noch ich kennen unsere Fähigkeiten gut genug. Aber man sollte die Verantwortung daraus nicht kleinreden.
Es tut mir aufrichtig leid dass ich über ihre Schulter gesehen habe. Aber ich hoffe sie haben den Anstatt sich zu Entschuldigen wenn sie das nächste mal ausversehen versuchen meinen Verstand zu erkunden ….”

“Ich hoffe aufrichtiges derartiges in Zukunft unterbinden zu können. Aber ich muss nicht in Ihren Kopf sehen um zu erkennen, dass Sie mich in Ihrer berechtigten Wut missverstehen wollen. Tut mir leid, wenn es sie beleidigt, aber es fühlt sich tatsächlich so an, als würde man in einem Buch lesen. Was nicht heißt, dass es das selbe ist. Oder vielleicht doch. Vielleicht ist es so, als würde man heimlich einen Brief lesen oder eine andere Art persönlicher Aufzeichnungen.”

“So fühlt es sich nur für sie an. Denn ich bin der Brief.” Abby schwieg aber um es dabei bewenden zu lassen und wirkte zumindest etwas weniger ärgerlich.
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